Jahreslosung der Ev. Kirche 2021: Jesus Christus spricht: „Seid barmherzig, wie auch

                 euer Vater barmherzig ist!" (Lukas 6,36)

 

Jahresthema der Ev. Frauenhilfe Westfalen 2021: HEIMAT- Suchen. Finden. Geben.

                         Im Spannungsfeld zwischen menschlicher Sehnsucht, Ausgrenzung und Zugehörigkeit

 

 

FH - Ein Platz ist frei für Sie

Herzliche Einladung!
Unsere Nachmittage in gemütlicher Runde finden statt

am 2. Mittwoch eines Monats um 15 Uhr im Gemeindehaus, Schwesterngang 1.

(Zurzeit entfallen die Treffen leider wegen der Coronabeschränkungen.)

 

FH Kamen Nord-West
wird begleitet von:


Pfr. Brandhorst und Pfr. Suk

Ansprechpartner:

Fr. Vittinghoff (Tel. 10082)

Fr. Schürhoff (Tel. 10606)

Fr. Buchner (Tel. 283240)

 

 

Monatsspruch für April

          Christus ist Bild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene der ganzen Schöpfung.(Kolosser 1,15)

 

Wochenspruch für die Woche vom 18. April bis 24. April:

         Christus spricht: Ich bin der gute Hirte. Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir.

         Und ich gebe ihnen das ewige Leben. ( Johannes 10, 11a.27-28a)

 

 

 

Liebe Frauenhilfe-Schwestern,

mit diesem Gedicht des evangelischen Theologen Reinhard Ellsel möchten wir Euch grüßen und Euch ein frohes Osterfest und eine gute österliche Freudenzeit wünschen. Uns wird es sicherlich gehen wie dem Autor- die Auferstehung ist mit unserem menschlichem Verstand kaum fassbar, aber sie berührt uns und erfüllt unser Herz immer wieder neu. Auch für uns ist Jesus der gute Hirte an unserer Seite.

 

Auferstehung

Deine Auferstehung, Jesus,

sprengt meinen Horizont.

Du passt in kein

Koordinatensystem.

Mein Verstand reibt sich

an seinen Grenzen.

 

Aber mein Herz schlägt österlich.

Ich fühle mich wie neu geboren,

Du bist mein guter Hirte geworden.

Ich jubiliere,

singe

und bete zu Dir.

 

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-VERGANGENE VERANSTALTUNGEN-

 

 

[Bu] Heute, am 18. April, endete mit einem Gedenkgottesdienst in der Berliner Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche die Aktion #lichtfenster von Bundespräsident Frank Walter Steinmeier. In den vergangenen Wochen haben auch wir jeden Freitag bei Einbruch der Dämmerung ein Licht gut sichtbar in unser Fenster gestellt und damit unser Mitgefühl mit den Angehörigen der Kranken und Toten ausgedrückt.

Der um 10:15 Uhr in der ARD ausgestrahlte ökumenische Gottesdienst, in dem anhand der biblischen Geschichte vom Weg der Jünger Jesu nach Emmaus (Lukas 24) Gelegenheit zur Besinnung und zum Abschiednehmen gegeben wurde, war feierlich und sehr berührend.

Auch Betroffene waren eingeladen worden, ihre Trauer über den Verlust von Angehörigen stellvertretend für viele zum Ausdruck zu bringen.

Für die Geduld, die wir alle für die Bewältigung der Corona-Krise weiterhin aufbringen müssen,  vermittelten uns die Worte im Gottesdienst Zuversicht und Kraft.

 

[Bu] Diese Internetseite widmete sich ab Aschermittwoch sieben Wochen lang der Aktion #klimafasten. Das Motto der Aktion lautete in diesem Jahr: "So viel du brauchst...", d.h. fasten für das Klima und für Klimagerechtigkeit.

Zu jedem Wochenbeginn (beginnend jeweils mittwochs) wurden an dieser Stelle neue Impulse gegeben, die zum Mitmachen inspirierten.

 

 

Rückblick/ 9. September 2020

[Bu] Bei mildem Spätsommerwetter hatten sich heute erstmalig nach der Sommerpause 14 Frauenhilfe-Schwestern im Gemeindehaus versammelt.

Mit musikalischer Begleitung begann der Nachmittag. Passend zum beginnenden Herbst waren "Herbstgeschichten" unser Thema. Corona bekam zwar auch ein wenig Zeit eingeräumt, dies aber auf nette Art und Weise anhand von Auszügen aus dem neuen Buch von "Oma Bergmann", in welchem sie sich mit den Tücken auseinandersetzt, die die Corona-Krise mit sich brachte. Ein schöner Nachmittag, an dem es viel zu erzählen gab.  

 

Rückblick/ 11. März 2020:

[Bu] An diesem Tag ging es um den Erfinder der Blindenschrift Louis Braille (1809 bis 1852) und seine große Leistung, Menschen mit Sehbehinderung das Leben zu erleichtern und ihnen Zugang zu Kommunikation und Wissen zu ermöglichen.

Zunächst erfuhren wir in berührender Weise etwas über den Lebensweg Louis Brailles, der im Alter von drei Jahren in der Sattlerwerkstatt seines Vaters einen schweren Unfall hatte, in dessen Folge er sein Augenlicht verlor. Der wissbegierige Junge verlor aber nie seinen Mut und dachte über eine Schrift für Blinde nach, damit auch sie Teilhabe an Literatur und Wissen haben sollten. Das war zur damaligen Zeit nicht üblich; oft beschäftigte man Blinde mit Arbeiten wie Korbflechten. Louis Braille lernte Ideen anderer Blinder kennen, die für sich ein eigenes System entwickelt hatten. Sein Ziel war die Entwicklung eines Systems, das für alle Blinden gut erlernbar und nützlich sein sollte. Das Ergebnis war ein einfaches Punktesystem, mit dem noch heute Blinde lesen können.

Wir versuchten, mit geschlossenen Augen Motive zu ertasten und übten an kleinen Beispielen unseren Namen in der Blindenschrift zu schreiben. Das war gar nicht so einfach, wir konnten aber die Funktionsweise der Blindenschrift gut nachvollziehen. Insgesamt gesehen ein für alle kurzweiliger Nachmittag.

 

Rückblick/ 6. März 2020:

[Bu] Am Freitag um 15 Uhr waren 42 evangelische und katholische Frauen im Katholischen Pfarrheim zusammen gekommen, um gemeinsam den Weltgebetstag zu begehen. Wir begrüßten einander in der Sprache der Stämme, wie sie in Simbabwe leben, mit "Kwasiwai", "Salibonani" und "Hello". Die Tische waren bunt in den Landesfarben Simbabwes eingedeckt und eine Schwester unserer FH-Gruppe hatte Simbabwe vor unseren Augen zum Leben erweckt: Zwei Tische waren mit bunten Tüchern geschmückt, darauf lagen in einer Schale exotische Früchte. Kunstvoll aus Papier gefaltete Elefanten und Kamele und bunt bemalte Regenbogeneidechsen aus Papier, wie sie typisch für Afrika/ Simbabwe sind, belebten die Szenerie. Vögel, ein Zebra und ein Papagei bereicherten das Arrangement. Sogar typische Musikinstrumente lagen zum Anschauen aus. Die in Simbabwe liegenden Viktoriafälle und die typischen Steinhäuser hatte sie phantasievoll dargestellt. Für ihre Mühe sei ihr an dieser Stelle nochmals besonders gedankt!

Den Gottesdienst feierten wir in froher Atmosphäre. Es wurden viele Lieder gesungen. Dabei unterstützte uns der Organist bestens. Anschließend wurde bei Kaffee und leckerem Kuchen geplaudert. Die Kollekte ergab den stolzen Betrag von 204 Euro, und die Unterschriftenaktion zum teilweisen Schuldenerlass für Simbabwe und Umwandlung des frei werdenden Betrages in Bildungsarbeit und andere Projekte kam gut an. Ein gelungener Weltgebetstag 2020!

 

Rückblick 12. Februar 2020:

[Bu] Die Andacht von Pastor Brandhorst brachte uns Alfred Döblins Leben und Werk nah, einem Schriftsteller, der es wegen seines klaren  Bekenntnisses zum christlichen Glaubens schwer hatte und um seine Anerkennung als Schriftsteller kämpfen musste.

Zur Vorbereitung auf den Weltgebetstag der Frauen am 6. März bekamen die Frauenhilfeschwestern am heutigen Nachmittag vorab einen kleinen Einblick in das Weltgebetsland 2020 Simbabwe. Passend dazu war auch der äußere Rahmen heute etwas bunter als sonst: Die Tische waren mit gelben, roten und grünen Servietten und Fähnchen in den Landesfarben Simbabwes eingedeckt und warteten auf die Gäste. Ein Bildervortrag brachte uns das im Süden Afrikas gelegene Land und seine Bewohner nah. Der Baobab-Baum (Affenbrotbaum), dem in Afrika mytische Eigenschaften zugeschrieben werden, spielte in einer Geschichte eine wichtige Rolle. Besonders erfreulich war aber die Tatsache, dass wir heute musikalisch am Flügel begleitet wurden. Das bereichert unser Zusammensein und wir freuen uns schon auf das nächste Mal.       

 

Rückblick/ 15. Januar 2020:

[Bu] Zum ersten gemeinsamen Nachmittag des Jahres 2020 waren erfreulich viele Frauenhilfeschwestern gekommen! Auftakt für das neue Halbjahresprogramm bildete der Themennachmittag "Engel - nicht nur zu Weihnachten". Wir erfuhren anhand von Bildern etwas über die Ursprünge und die Bedeutung der himmlischen Gesandten in vielen Kulturen und davon, wie sich die Vorstellung von den Himmelsboten im Laufe der Menschheitsgeschichte gewandelt hat. Die Geschichte vom "Nachweihnachtsengel" und das berührende Gedicht "Es müssen nicht Männer mit Flügeln sein" wurden vorgelesen. Pastor Suk nahm in seiner Andacht Bezug auf  unser Tagesthema und sprach über die eindrucksvolle Bronzeplastik  "Der Schwebende" von Ernst Barlach. Außerdem wurde das neue Halbjahresprogramm erläutert. Den Abschluss bildete der von Pastor Suk gelesene bekannte Engelssegen. Ein insgesamt schöner Nachmittag, an dem uns sogar der Sonnenschein begleitete!

 

Rückblick/ 11. Dezember 2019:

[Bu] Für die Adventsfeier hatte das Vorbereitungsteam die Tische festlich geschmückt und viel vorbereitet, damit es für alle ein fröhlicher Nachmittag werden sollte. Pastor Brandhorst begleitete unsere Feier mit einer schönen Andacht, die uns schmunzeln ließ, aber zugleich auch nachdenklich machte. Seine kräftige Unterstützung beim Singen schätzten wir auch diesmal wieder. Gedichte, kleine Geschichten und ein gelungenes Spiel mit verteilten Rollen erfreuten alle sehr. Das Singen der Weihnachtslieder berührt uns doch alle Jahre wieder neu und zeigt uns das Besondere an dieser Zeit der Erwartung; nicht nur der Geschenke wegen, sondern wegen der besonderen Botschaft, die alle Zeiten überdauert hat.


PS: Allen Mitgliedern unserer Frauenhilfe Nord-West wünsche ich frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr! Ich freue mich schon jetzt auf unsere zukünftigen gemeinsamen Nachmittage in froher Runde und auf ein schönes, abwechslungsreiches Programm, auf das sich alle freuen.

Ihre/ Eure Gisela Buchner   

 

Rückblick/ 13. November 2019:

[Bu] Wir freuten uns über unser Beisammensein in großer Runde!! Pastor Suk hatte uns eine sehr berührende Geschichte mitgebracht: Sie handelte von zwei Menschen aus dem niederländischen Roermond, die aus Familien verschiedener Religionen stammten, die aber trotz aller damals bestehenden Anfeindungen an ihrer Liebe festhielten. Als der Ehemann starb, wurde er auf dem evangelischen Friedhof beerdigt. Jahre später bestattete man seine Frau nicht neben ihm, sondern auf dem katholischen Friedhof, der, durch eine Mauer getrennt, nebenan liegt. Erst durch die Aufstellung ihrer Grabsteine (ein eindrucksvolles Bild davon hatte Pastor Suk mitgebracht) wurde ihre Einheit wieder hergestellt.- Nach unserem Kaffeetrinken waren die Gemeinsamkeiten von Judentum und Christentum unser Thema. Wir hörten die Geschichte eines Rabbiners, der die ganze Welt verändern wollte und schließlich einsah, dass er mit der Veränderung bei sich selbst anfangen musste. Viele Begriffe und Redewendungen haben wir aus dem Hebräischen in unsere Alltagssprache übernommen. Anschaulich lernten wir typische Merkmale beider Religionen kennen. Trotz Unterschieden vereint beide Religionen die Suche nach Frieden: Das hebräische Wort "Schalom" (Frieden) bedeutet nicht nur die Abwesenheit von Streit und Krieg, sondern eine unverbrüchliche Hoffnung auf das friedliche Miteinander aller Menschen unter Achtung der Natur. Unsere "Nächstenliebe" meint dasselbe. Frieden ist allerdings kein Dauergast. Wie brüchig er ist, davon hören und sehen wir täglich. Die "Stolpersteine" in unserer Stadt verweisen auf die jüdischen Mitbürger unserer Stadt, die im 2. Weltkrieg verfolgt wurden. "Suche den Frieden und jage ihm nach!" (Psalm aus dem AT) ist deshalb die Jahreslosung unserer Ev. Kirche für 2019. - Es blieb auch noch Zeit, gemeinsam über die Gestaltung des nächsten Halbjahres nachzudenken.

 

Rückblick/ 9. Oktober 2019:

[Bu] An diesem Mittwoch trafen wir uns unter der Leitung von Pastor Brandhorst im Gemeindesaal. Unser Gast war heute Frau Sigrid Rissiek. Es erwartete uns ein buntes Leseprogramm.

Mit viel Liebe waren die Tische herbstlich eingedeckt und der Herbst war natürlich auch das Thema in der Andacht und unseren Liedern. Nach der üblichen Stärkung mit Kaffee und reichlich Kuchen begann der 2. Teil des Nachmittages. Frau Rissiek hatte eine bunte Mischung von Gedichten aus ihren Büchern zusammengestellt, die sie in lebendiger Weise vortrug. Da gab es ein Nussknackergedicht, ein emsiges Eichhörnchen wurde geschildert, der Herbst mit seinen bunten Farben hatte einen eindrucksvollen Auftritt. Ein Gedicht über ein Schwarzweißbild erzählte die Lebensgeschichter einer Frau in berührender Weise. Ein alter Teddybär, der eine besondere Bedeutung im Leben der Autorin hat, bekam eine liebevolle Würdigung in einem Gedicht. Frau Rissiek bekam für ihren Vortrag viel Applaus, sie hat uns einen wunderbaren Nachmittag beschert! Danke!

 

Rückblick/ 25. September 2019:

[Bu] Gut besucht war am Mittwochnachmittag der Gottesdienst der Bezirksfrauen der FH/ Bezirksverband Unna. Anfang September hatte man in Kamen-Heeren bereits das 110-jährige Bestehen des Bezirksverbandes gefeiert. Abschluss der Feierlichkeiten war nun der der "Gottesdienst zum Beginn der Winterarbeit" in der Stadtkirche Unna. Die Frauenhilfegruppen Kamen Nord-West und Kamen Ost waren auch mit einigen Vertreterinnen dabei. Nach herzlicher Begrüßung durch Barbara Hölken vom Bezirksverband feierten alle einen schönen Gottesdienst mit anschließendem Abendmahl in der vom Sonnenlicht erhellten Kirche. Die ansprechende Predigt hielt Angelika Weigt-Blätgen vom Landesverband Soest über den Text "Lobe den Herrn meine Seele..." Den Abschluss bildete ein gemütliches Beisammensein im Gemeindesaal.

 

Rückblick/ 11. September 2019:

[Bu] Eingefunden zu unserem Themennachmittag "Glück und Glas- wie schnell bricht das!" hatten sich etwas mehr als 20 Mitglieder. Pastor Suk begleitete unseren Nachmittag. Nach einem frohen Begrüßungslied machten wir uns zunächst einige Gedanken über die Begriffe "Glück" und "Glas".

Das Wochenlied erklang leider etwas zaghaft; es wäre uns besser gelungen, wenn noch einige Stimmen zur Unterstützung da gewesen wären...

Nach Kaffee, leckerem Kuchen und belegten Brötchen klappte dann das nächste Lied wieder in gewohnter Weise! Das fröhliche Lied war eine gute Überleitung zum 2. Teil des Nachmittags.

Wir erfuhren etwas über die Geschichte und Herstellung von Glas und die Beschaffenheit unterschiedlicher Glasarten. Eine kleine Geschichte über ein Trinkglas war auch dabei. Viele Sprichwörter und Redensarten, die "Glück" und "Glas" zum Thema haben, waren zusammengestellt worden. Danach hörten wir viel Interessantes zum Thema "Glaskunst", sahen eine kleine Ausstellung mit kunstvoll hergestellten Objekten, und der abschließende Bildvortrag brachte Wissenswertes über Kirchenfenster, die Fertigung von Butzenscheiben und Hinterglasmalerei.

Als Erinnerung an die Geschichte und unseren Themennachmittag erhielt jeder eine kleine Überraschung.

Gegen 17:00 Uhr klang der abwechslungsreiche Nachmittag aus.