[Wz] In der jetzt schon weit zurückliegenden Adventszeit 2017 konnten die Menschen in Kamen wieder dem schönen Brauch der 12-Minuten Andachten in der Lutherkirche folgen. Zahlreich kamen sie, abendlich wurden 40 bis 60 Besucher gezählt, einmal - beim Männerforum, auch wesentlich mehr. Unser Altpresbyter Karl Pfeil hate sich dabei sehr engagiert und die diversen Gruppen
unserer Gemeinde, aber auch Gruppen aus dem katholischen Bereich aktiv gemacht und zu wirklich anzuerkennendem Gestalten von Kurzandachten animiert.

Ein guter Ansatz, gute Durchführung: Lob und Dank den Ausführenden.

 

Trotzdem, es kommen Fragen auf:
Warum finden diese Veranstaltungen eine solche Resonanz? Wieso kommen an Abenden um 12 vor sechs so viele Menschen in eine Andacht? In einen Gottesdienst? Kommen sie, weil Advent ist?
Weil sie in der Adventszeit eine ruhige Minute der Besinnung brauchen? Kommen sie, weil ihre
Bekannten beim Vortrag mitmachen?
Oder vielleicht auch weil der Gotesdienst ANDERS ist, weil andere Themen geboten werden, andere Abläufe ohne vorgeschriebene Liturgie, andere Vortragende agieren?
Man sollte mal einen wohlwollenden Kenner der Materie damit beaufragen, die Gründe belegbar festzustellen. Und dann sollte man Konsequenzen daraus ziehen: Vielleicht Gottesdienste an Frühabenden, vielleicht ANDERE Gottesdienste oder Andachten, also andere Gottesdienstformate, mit anderen Abläufen - zu interessierenden Themen. Vielleicht auch Gemeindegruppen beteiligen.
Schön wäre, wenn die Gemeindeleitung diese Gedanken mal aufgreifen würde.