Als musikalischer Beitrag zum Reformationsjubiläum führen die Chöre unserer Kirchengemeinde gemeinsam mit SängerInnen aus dem Kirchenkreis Velbert-Niederberg und Solisten in Zusammenarbeit mit der Neuen Philharmonie Westfalen die als „Lobgesang“ bekannte Sinfonie-Kantate op. 52 von Felix Mendelssohn Bartholdy auf.

Das Werk besteht aus zwei Teilen:
einem dreisätzigen sinfonischen Beginn und dem Kantatenteil. Beide Werkteile sind durch musikalische Themen miteinander verknüpft. Ein charakteristsches Eingangsmotiv erhält im Kantatenteil den Text „Alles was Odem hat, lobe den Herrn“, das dem Werk auch seinen Titel gibt.
 

 

Der Text ist aus Bibelzitaten sowie dem Choral „Nun danket alle Gott“ zusammengestellt und handelt vom Lob Gottes, Gottes Treue zu denen, die seiner Hilfe und seines Trostes harren, und dem Aufstieg des Volkes Gottes aus der Finsternis zum Licht.

 

Besonders letzterer Aspekt passt zum ursprünglichen Anlass der Kompositon – die Vierhundertjahrfeier der Erfindung des Buchdrucks 1839 – ebenso wie zum diesjährigen Reformationsgedenken: Gutenbergs erste gedruckte Bibel wird zum Schlüsselereignis gedeutet, das die Christenheit aus dem finsteren Zeitalter der Unwissenheit in eine neue Epoche der Erleuchtung führt; so wie ja auch Luthers Thesenanschlag eine „Initalzündung“ für unsere Kirche
bedeutete.


Die zu Beginn des Konzertes gespielte Ouvertüre über den Luther-Choral „Ein feste Burg“ des nahezu zeitgleich mit Mendelssohn lebenden Komponisten Otto Nicolai rückt dessen großartige Lobgesang-Kantate ins Licht der diesjährigen Feierlichkeiten.

 

Solisten sind Bettina Lecking (Sopran), Silke Weisheit (Mezzosopran) und Stefan Sbonnik (Tenor); die Gesamtleitung hat Kantorin Kirsten Schweimler-Kreienbrink.

 kmusik
 

Das große Chor- und Orchesterkonzert findet am Samstag, dem 14.Oktober, in der Pauluskirche
statt; Beginn
18.30 Uhr.

 

Karten zu 15 Euro (ermäßigt 10 Euro) sind im Vorverkauf erhältlich in der Mayerschen Buchhandlung (Weststraße 75), im Gemeindebüro und bei Chormitgliedern.